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Revisionssichere Datensammlungen sicherstellen und Prozesserfolge mit einem Forensic Project Manager erzielen
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Zentrale Erkenntnis: Forensic Project Manager spielen eine entscheidende Rolle dabei, revisionssichere digitale forensische Datensammlungen sicherzustellen. Ihre Expertise gewährleistet Geschwindigkeit und Präzision über den gesamten Verlauf eines Verfahrens hinweg – und in einzelnen Fällen auch über zusammenhängende Verfahren hinweg. Investitionen in digitale Forensik Services mit dedizierten FPMs reduzieren Risiken, steigern die Effizienz und tragen zu erfolgreichen Prozessergebnissen bei. Diese Expertise ist heute wichtiger denn je, da Juristen und Ermittler mit dem schieren Umfang und der zunehmenden Komplexität digitaler Beweismittel aus unterschiedlichsten Endgeräten und Cloud Quellen konfrontiert sind.
Erfolg in Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen – insbesondere in Fällen mit großen Datenmengen und engen Zeitvorgaben – hängt zunehmend von einem einzigen entscheidenden Faktor ab: Präzision. Diese Präzision wird häufig durch die unverzichtbare, jedoch oft unterschätzte Rolle des Forensic Project Managers ermöglicht, der revisionssichere und effiziente Prozessergebnisse sicherstellt.
FPMs sind mehr als reine Koordinatoren; sie agieren als strategische Partner und stellen sicher, dass jede Phase eines forensischen Projekts mit Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Effizienz umgesetzt wird. Ihre Expertise im Bereich digitaler Forensik Services bildet eine wesentliche Grundlage für den Erfolg rechtlicher Verfahren, die forensische Datensammlungen oder analysen umfassen. Wer der Bedeutung eines professionellen Projektmanagements nicht ausreichend Beachtung schenkt, setzt den Erfolg des Verfahrens aufs Spiel.
Warum der Forensic Project Manager entscheidend ist
Rechtsteams konzentrieren sich in der Regel auf zentrale Meilensteine und Kennzahlen eines Verfahrens (z. B. Anträge, geprüfte Dokumente, durchgeführte Produktionen). Die Grundlage all dessen ist jedoch die Identifizierung, Sicherung, Sammlung und Analyse von Daten auf eine Weise, die sowohl revisionssicher ist als auch der rechtlichen Strategie des jeweiligen Verfahrens entspricht. Der Forensic Project Manager spielt in diesem Workflow eine zentrale Rolle.
Als primärer Ansprechpartner für Mandanten während der Phase der digitalen forensischen Datensammlung bringen FPMs umfassende Expertise in den Bereichen digitale Forensik, Projektmanagement und rechtliche Prozesse ein. Dies unterscheidet sie deutlich von forensischen Spezialisten, die ausschließlich Vor Ort Sammlungen durchführen, da sich die Rolle des Forensic Project Managers weit über die reine Überwachung der Datenerhebung hinaus erstreckt.
FPMs nehmen aktiv an Scoping und Kickoff Gesprächen teil, um Projektanforderungen zu definieren und diese mit der rechtlichen Strategie abzustimmen. Sie koordinieren sich mit IT Teams, um den erforderlichen Zugriff sicherzustellen und die Einhaltung relevanter Sicherheitsprotokolle zu gewährleisten, während sie zugleich Zeitpläne und Budgets steuern, um Projekte auf Kurs zu halten.
Während des gesamten Prozesses versorgen FPMs alle Stakeholder mit Echtzeit Updates und einer lückenlosen Dokumentation. Sie fungieren als zentrale Anlaufstelle für technische und strategische Fragestellungen in Bezug auf Datenquellen, Datenschutz und Erhebungsmethoden. Dieses Maß an Einbindung ist entscheidend, um Datensammlungen durchzuführen, die nicht nur technisch einwandfrei sind, sondern auch der übergeordneten rechtlichen Strategie entsprechen. Darüber hinaus sorgen FPMs durch ihre kontinuierliche Begleitung über die gesamte Mandatslaufzeit hinweg für Konsistenz und hohe Reaktionsfähigkeit.
Wie Forensic Project Manager das Electronic Discovery Reference Model unterstützen
Das Electronic Discovery Reference Model (EDRM) beschreibt die Phasen des eDiscovery Prozesses – von der Information Governance bis zur finalen Präsentation. FPMs übernehmen eine zentrale Rolle in den frühesten und zugleich sensibelsten Phasen des EDRM. Ihre digitale forensische Expertise stellt sicher, dass grundlegende Schritte wie die Identifizierung, Sicherung und Sammlung von Daten revisionssicher durchgeführt werden. Auch wenn ihr primärer Fokus auf diesen frühen Phasen liegt, unterstützen die von ihnen getroffenen Entscheidungen und gestalteten Workflows unmittelbar nachgelagerte Prozesse wie Verarbeitung, Review und Produktion über den gesamten eDiscovery Lebenszyklus hinweg.
Ohne einen erfahrenen FPM sind diese kritischen frühen Phasen anfällig für Fehler. So kommt es beispielsweise häufig zu unvollständigen Datensammlungen oder unsachgemäß behandelten Daten, wenn Mandanten versuchen, Daten selbst zu erheben oder mit Anbietern ohne dedizierte FPMs zusammenarbeiten. Dies kann eine Reihe von Problemen nach sich ziehen, darunter:
- Verlegte oder verlorene Datenträger
- Verlust von Metadaten
- übersehene Erhebungsanforderungen, die zu fehlenden Daten im Review Set führen
- Probleme in der Beweismittelkette (Chain of Custody)
- Verzögerungen bei Verarbeitung und Review
- die fehlende Möglichkeit, die Revisionssicherheit der Datensammlung zu bestätigen
FPMs mindern diese Risiken, indem sie sicherstellen, dass jeder Schritt dokumentiert ist, alle Beteiligten kontinuierlich informiert werden und jede Entscheidung konsequent an den übergeordneten Zielen des Rechtsteams ausgerichtet ist.
Der strategische Mehrwert von Forensic Project Managern
Während sich der primäre Fokus von FPMs auf eine forensisch einwandfreie Datensammlung richtet, reicht ihre Einbindung über den gesamten Lebenszyklus eines Verfahrens hinweg. Sie arbeiten eng mit Client Services Project Managers (CSPMs) zusammen, die für die übergreifende Projektlogistik und die Kommunikation mit den Mandanten verantwortlich sind. Review Managers steuern zudem den Dokumenten Review Prozess und stellen sicher, dass nachgelagerte Schritte wie Verarbeitung, Hosting und Review auf vollständigen und korrekt erhobenen Daten basieren.
Diese Kontinuität ist entscheidend. Wenn neue Custodians hinzukommen oder zusätzliche Datenquellen identifiziert werden, stellen FPMs und ihre Teams sicher, dass Datensammlungen konsistent, revisionssicher und an den sich weiterentwickelnden Anforderungen der Rechtsberatung ausgerichtet bleiben – und zugleich etablierte Best Practices konsequent angewendet und eingehalten werden.
Praxisrelevanter Mehrwert von Digital Forensics Services und Computer Forensics
Anbieter von Digital Forensics Services unterstützen Datensammlungen über eine Vielzahl von Datentypen hinweg, darunter Microsoft 365 Umgebungen, mobile Endgeräte sowie Plattformen wie Microsoft Teams und WhatsApp. Dabei kommen fortschrittliche Methoden der Computer Forensics und der digitalen forensischen Analyse zum Einsatz.
Über die reine Datensammlung hinaus unterstützen forensische Teams auch Projekte zur forensischen Analyse und Datenbereinigung. Dadurch können Mandanten Nutzeraktivitäten gezielt untersuchen und sensible Daten mit hoher Präzision verwalten – unter Einhaltung interner Richtlinien sowie spezifischer Anforderungen an die Datenbereinigung.
Darüber hinaus stellen sie zentrale Dokumentationen wie Collection Reports und Quality Control Vermerke bereit, die die Revisionssicherheit der Datensammlungen unterstützen. Dies ermöglicht eine reibungslose Übergabe an nachgelagerte Teams und ist ein wesentlicher Bestandteil strategisch ausgerichteter Digital Forensics Services.
Risiken reduzieren und Prozesserfolge mit professionellen Digital Forensics Services erzielen
Die Beauftragung eines Anbieters mit dedizierten FPMs und umfassenden Digital Forensics Services ist nicht nur Best Practice, sondern eine strategische Investition. Der FPM stellt sicher, dass ein Verfahren auf einer soliden Grundlage beginnt und effizient in Richtung des gewünschten Ergebnisses voranschreitet – bei gleichzeitiger Vermeidung kostspieliger Fehler.
Ihre Expertise in Digital Forensics Investigation Services, kombiniert mit klarer Kommunikation und Führungskompetenz, ist unverzichtbar, um komplexe datenbezogene Herausforderungen zu bewältigen und erfolgreiche rechtliche Ergebnisse zu erzielen.
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Thomas Cawley, Senior Forensic Project Manager
Thomas Cawley ist Senior Forensic Project Manager und Team Lead bei Epiq. Er unterstützt Unternehmen und Kanzleien dabei, forensische Herausforderungen in Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen zu bewältigen, indem er revisionssichere forensische Workflows konzipiert und steuert und dabei eine klare und abgestimmte Kommunikation sicherstellt. Er verantwortet die forensische Phase von Mandantenprojekten und leitet ein Team von sechs Forensic Project Managern. Dabei greift er auf nahezu 20 Jahre Erfahrung sowie auf branchenweit anerkannte Zertifizierungen zurück, darunter EnCase Certified Examiner (EnCE), CompTIA A+ und mehrere Cellebrite Zertifizierungen (CCO, UFED und UFED Physical). Thomas Cawley erwarb seinen Bachelorabschluss in Criminal Justice an der Thomas Edison State University sowie einen Associate Degree in Business Administration am Brookdale Community College.
Der Inhalt dieses Artikels dient lediglich der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.
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